„Wir müssen in der Ausbildung auf die Stärken setzen“

post26Wenn Norbert Post über Bildung, Ausbildung und Weiterbildung spricht, kann er auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Der CDU-Landtagsabgeordnete war viele Jahre als Lehrer in Mönchengladbach tätig, war einst Leiter der Gesamtschule Hardt. „Dort haben wir großen Wert darauf gelegt, dass sich die Schüler schon ab der siebten Klasse mit der Berufswahl beschäftigen.“ Warum? „Weil wir verhindern müssen, dass sich die Kinder von der Arbeitswelt entfremden. Wir müssen dafür sorgen, dass sie in allen Schulformen eine frühzeitige Berufsorientierung bekommen und auch aus schwächeren Schülern gute Fachkräfte werden können.“ Für diese Ziele setzt sich Post immer noch ein. Nicht mehr als Lehrer und Schulleiter, sondern als stellvertretender Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) in Nordrhein-Westfalen.

cda-logoIm Mai kam die CDA zu ihrer 34. Bundestagung in Berlin zusammen. Unter dem Titel „Arbeit in Würde – Alter in Würde“ diskutierten die Vertreter neun Tätigkeitsschwerpunkte. Einer davon war die „Bildung, Ausbildung und Weiterbildung“ junger Menschen. Hier setzt die CDA weiter auf das duale Ausbildungssystem, das vor allem auf die Stärken der Schüler baut und sie nicht fallen lässt, wenn Schwächen auftreten. „Es gibt viele jungen Menschen, die vielleicht nicht besonders lerngewandt und keine guten Theoretiker aber dafür sehr guter Praktiker sind. Ihnen müssen wir mehr ermöglichen, eine Teilausbildung mit Zertifikat zu erlangen, mit dem sie sich weiter bewerben können“, sagt Post. „ Jeder kann was, was die Gesellschaft braucht“, so Post.

Die CDA will keinen jungen Menschen in der Ausbildung verloren geben. Sie setzt darauf, zunächst die eigenen Potenziale auszuschöpfen, um den Fachkräftebedarf in Deutschland zu sichern. „Wir dürfen Bildung nicht durch Zuwanderung ersetzen und erst dann ausländische Fachkräfte anwerben, wenn hierzulande alle Anstrengungen unternommen wurden“, erklärt der Sozialpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion.

Auch die Chancen der Frauen auf dem Arbeitsmarkt sind nach Ansicht der CDA zu verbessern. Trotz guter Qualifikation seien sie gerade in den oberen Karriereetagen immer noch weit unterrepräsentiert. „Wir müssen die Frauen ermutigen und unterstützen, Verantwortung und Führung zu übernehmen und bessere Voraussetzungen dafür schaffen, dass mehr Frauen in Vorstände und Aufsichtsräte gelangen“, sagt Post. Grundsätzliche seien Weiterbildung und lebenslanges Lernen die wichtigsten Voraussetzungen für eine dauerhafte Beschäftigungsfähigkeit. „Deshalb muss die Politik die Rahmenbedingungen für die berufliche Weiterbildung und die Wiedereingliederung verbessern.“

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Ihr Norbert Post


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