Ein Mann mit Herz für Mönchengladbach!
Mittwoch, den 26. August 2009 um 18:30 Uhr
Jürgen Rüttgers kämpf für Norbert Post
CDU-Oberbürgermeisterkandidat Norbert Post hat im Wahlkampf-Endspurt prominente Unterstützung aus Düsseldorf erhalten. NRW-Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers gab in Mönchengladbach den Startschuss zum 100-Stunden-Endspurt der CDU Nordrhein-Westfalen. Er sprach vor etwa 350 Besuchern in der Konzertmuschel an der Kaiser-Friedrich-Halle und sagte aus Überzeugung: „Sie entscheiden über die Zukunft der schönen und wichtigen Stadt Mönchengladbach. Tun Sie sich selbst einen Gefallen und wählen Sie Norbert Post am Sonntag zu ihrem Oberbürgermeister!“
Nah bei den Menschen sein
Bereits seit fast zehn Jahren arbeiten Jürgen Rüttgers und Norbert Post, Sprecher der CDU-Landtagsfraktion für den Bereich Soziales, in Düsseldorf zusammen. „Es war mir ein persönliches Anliegen hierher zu kommen, weil ich ihn sehr gut kenne. Norbert Post ist jemand, der sich nicht nur ganz konkret um die Projekte in Mönchengladbach kümmert – er hat auch das Herz am richtigen Fleck.“ Denn Politik bestehe nicht nur aus dem Halten von Reden und dem Repräsentieren. „Man muss auch nah bei den Menschen sein“, sagte Jürgen Rüttgers, der nach seiner Rede durch die Publikumsreihen ging und den direkten Kontakt mit den Gästen suchte.
Bürgernähe stellte Norbert Post auch unter Beweis, als er im Gespräch mit Moderatorin Ursula Gormanns aus dem Nähkästchen plauderte - über Stärken, Schwächen, Gewohnheiten und seinen großen Traum, den er sich erfüllen wolle, nämlich „am Sonntag Oberbürgermeister von Mönchengladbach zu werden“. Seit Monaten führt der CDU-Kandidat dazu einen sachorientierten Wahlkampf, der nun jedoch von Seiten der politischen Mitbewerber torpediert wird. „Wir haben einen polarisierenden und polemischen Wahlkampf bekommen, weil er von der anderen Seite erzwungen wurde. Plakate zu überkleben ist erbärmlich und dumm. Da frage ich mich: Sind die anderen Parteien nicht dazu in der Lage, uns offen und mit Argumenten entgegen zu treten?“, sagte Norbert Post.
Junge Menschen vernünftig fördern
Die CDU hat in den vergangenen Jahren vieles geschafft und vorzuweisen, von Masterplänen bis Kulturpolitik, von Betreuungsplätzen für unter Dreijährige bis hin zur Nutzung des Nordparks. „Wir mussten uns durchschlagen, während Herr Bude unsere Ideen zerredet und zerfasert hat, um dann zu versuchen, damit selbst zu glänzen. Das ist keine Kärrnerbeit, das ist eine Schaubude“, so Norbert Post, der vor der Einrichtung einer sechsten Gesamtschule warnt: „Die SPD will dafür ein Gymnasium kaputt schlagen. Aber nicht überall dort, wo Gesamtschule drauf steht, ist auch Gesamtschule drin“, so der CDU-Kandidat, der die erfolgreiche Gesamtschule Hardt als deren späterer Leiter selbst mitaufgebaut hat. „Wir brauchen keinen billigen Abklatsch, sondern müssen die jungen Menschen vernünftig fördern. Sie sind unser einziger Bodenschatz.“
Dass die CDU auch hier auf dem richtigen Weg ist, stellte Jürgen Rüttgers in seiner Rede fest: „Im Gegensatz zu Rot-Grün haben wir in NRW 7000 neue Lehrerstellen geschaffen, 83 davon in Mönchengladbach. Wir müssen in die Bildung investieren, weil jedes Kind in unserem Land die Chance auf einen sozialen Aufstieg haben soll.“ Und dies trotz der momentanen Wirtschaftskrise, die Jürgen Rüttgers ebenso ansprach wie die nötige Neuneuregelung der Finanzmärkte, die Haushaltskonsolidierung, die Investition in Infrastruktur und den Umweltschutz.
Warnung vor Rot-Rot
Norbert Post und Jürgen Rüttgers gehören in Düsseldorf seit fast zehn Jahren zu einem Team. Nun soll der Ministerpräsident seinen Sprecher für Soziales ziehen lassen. „Es geht um Ihre Heimatstadt und darum, was in den nächsten fünf Jahren hier passiert“, richtete Jürgen Rüttgers noch einmal das Wort an die Menge und warnte vor einem rot-roten Bündnis. „Die Linken haben schon einmal einen deutschen Staat ruiniert, und in der DDR konnte man sehen, wie sie mit arbeitenden Menschen umgehen. Das können wir in NRW und in Mönchengladbach nicht brauchen.“


