Unsere Wirtschaft besser fördern!
Dienstag, den 25. August 2009 um 18:18 Uhr
Vorsitzender des EU-Industrieausschusses in MG
Herbert Reul, der neue Vorsitzende des Ausschusses für Industrie und Energie im Europäischen Parlament, hat gemeinsam mit Dr. Günter Krings MdB und Norbert Post, dem CDU-Kandidaten für die Wahl des Oberbürgermeisters am 30. August, das Mönchengladbacher Unternehmen Trützschler besucht.
Die CDU-Politker zeigten sich beeindruckt von dem modernen Unternehmen, das an seinem Stammsitz in Odenkirchen etwa 800 Mitarbeiter beschäftigt. Der Betrieb ist bereits in der vierten Generation familiengeführt. Trützschler hat Niederlassungen in den USA, Brasilien, Indien und China sowie Serviceniederlassungen in zahlreichen Ländern. Das Unternehmen ist Spezialist im Bereich des Textilmaschinenbaus. In Mönchengladbach sind auf 100.000 Quadratmetern die Produktion, der Verkauf, die Verwaltung, sowie das Forschungs- und Entwicklungszentrum untergebracht.Probleme mit Produktpiraterie
Im Gespräch mit der Trützschler-Geschäftsleitung ging es um aktuelle Fragen an die Politik. Zum Beispiel macht Trützschler die Produktpiraterie in Asien zu schaffen. Günter Krings, der diesen Bereich in Berlin maßgeblich betreut, bot seine Unterstützung an: „Trützschler schafft es bisher aber durch ständige Innovationen und eine hohe Qualität, immer noch den Vorsprung vor den illegalen Kopien der Maschinen zu halten“, so Krings.
Auch Trützschler spürt die weltweite Wirtschaftskrise. „Aber als familiengeführtes Unternehmen wird hier nicht auf aktuelle Aktienkurse, sondern auf den langfristigen Erfolg des Unternehmens und die Sicherheit der Arbeitsplätze geschaut“, freute sich Norbert Post.
Gute Vernetzung erforderlich
Reul, Post und Krings waren sich einig, dass bei der Wirtschaftsförderung mehr über die Grenzen hinweg gedacht werden muss: „Nur wenn sich mehrere EU-Länder zusammentun, können wir etwas erreichen“, betonte Reul. Wichtig sei aber eine gute Vernetzung zwischen EU, Bundestag, Landtag und den Städten. „Deshalb ist es wichtig, dass wir starke Vertreter in den Parlamenten von Brüssel, Berlin und Düsseldorf sowie im Mönchengladbacher Rathaus haben, die sich für die Unternehmen und die Beschäftigten einsetzen“, so Reul.
Dass auch in der Region noch manche Grenzen überwunden werden müssen, betonten auch Krings und Post. Daher nahm auch der CDU-Bundestagskandidat für Neuss-Krefeld, Ansgar Heveling, an dem Firmenbesuch in Mönchengladbach teil. „Wenn wir als Region nicht zusammenstehen, sind wir im weltweiten Wettbewerb chancenlos“, so die CDU-Politiker. „Mit Herbert Reul haben wir sicherlich auf europäischer Ebene unseres Erachtens einen besonders engagieren Fürsprecher für die angesprochnen Wirtschaftsinteressen.


