„Wir stehen an der Seite der Patienten und Ärzte“
Kassenärztliche Vereinigung muss sich endlich bewegen
Mit Unverständnis hat der Mönchengladbacher Landtagsabgeordnete Norbert Post auf ein landesweites Aktionsbündnis von Praxisärzten reagiert, die sich an die Patienten richten und die nach ihrer Ansicht ungerechte Finanzierung der ambulanten Medizin anmahnen. „Die Ärzte treffen die Falschen: Anstatt ihrer Patienten sollten sie besser die Kassenärztliche Bundesvereinigung ansprechen“, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Düsseldorfer Landtag.
Bereits vor zwei Jahren habe die CDU Gespräche mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung geführt und sich für eine gerechte Verteilung der Mittel eingesetzt. „Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat es bislang aber versäumt, bei der ambulanten Patientenversorgung für eine gerechte Verteilung der Gelder auf alle Bundesländer zu sorgen“, bedauert Norbert Post.
Der CDU-Experte fordert: „Wir müssen endlich erreichen, dass alle Ärzte in Deutschland gleiches Geld für die gleiche Leistung bekommen.“ Gemeinsam mit NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann wolle er sich auch beim neuen Bundesgesundheitsminister Philip Rösler für die Ärzte einsetzen. „Wir werden weiter für eine gerechtere Verteilung der Gelder für die ambulante Patientenversorgung in Nordrhein-Westfalen kämpfen.“
Patienten müssen die bestmögliche ärztliche Versorgung in Anspruch nehmen können. „Dem entsprechend sollen die Leistungen der Ärzte hierzulande aber genauso honoriert werden wie die der Mediziner in anderen Bundesländern“, sagte Post. Zwischen den Bundesländern besteht bei der ambulanten Patientenversorgung ein finanzielles Ungleichgewicht – und NRW belegt im Vergleich einen hinteren Platz. „Dieses Ungleichgewicht muss beseitigt werden. Wir als Landesregierung arbeiten daran.“


