Post und Schroeren: Schulpolitischer Konsens ist gut für NRW und gut für Mönchengladbach

"schroeren-postNach 40 Jahren erbitterten Streit um Schulsysteme können wir uns endlich um Schulinhalte kümmern". So haben die beiden Mönchengladbacher CDU-Landtagsabgeordneten Norbert Post und Michael Schroeren auf den Schulkonsens von CDU, SPD und Grünen reagiert. Diese gemeinsamen Leitlinien für die Gestaltung des zukünftigen Schulsystems in Nordrhein-Westfalen waren gestern beschlossen worden sollen mindestens für die kommenden 12 Jahre gelten.

"Das ist gut für die Schülerinnen und Schüler", so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU Landtagsfraktion Norbert Post.

Mit dem nun erzielten Konsens ist es gelungen, das vielfältige Schulsystem in der Verfassung zu verankern, es bleibst damit schulische Wirklichkeit. Darüber hinaus wird keine bewährte Schule geschlossen. "Das ist für die Gymnasien und Realschulen in Mönchengladbach eine wichtige und gute Botschaft", ergänzt Michael Schroeren.

Die Einheitsschule werde es in NRW hingegen nicht geben. "Genau das haben wir vor der Landtagswahl gefordert und dafür haben wir nach Wahl gekämpft. Jetzt haben wir die politische und verfassungsrechtliche Absage an diesen Einheitsbrei", so Post und Schroeren unisono.

Innerhalb des Schulkonsenses wird es zusätzlich die Möglichkeit zu einer neuen Schulform geben, der so genannten Sekundarschule, die zur beruflichen Reife und zur Oberstufenreife führen kann, selbst allerdings keine Oberstufe anbieten wird. "Eine Privilegierung dieser Schulform, wie bei der von Rot-Grün geplanten Gemeinschaftsschule oder wie über Jahre bei der Gesamtschule praktiziert, wird es nicht geben, alle Schulen bekommen die gleiche Ausstattung", stellt Schroeren klar.

Die letztliche Entscheidung über die Schulform muss nun in Zukunft der Schulträger im regionalen Konsens treffen. "Ich hoffe, dass wir in Zukunft in Mönchengladbach in diesen Fragen zu vernünftigen Diskussionen und Entscheidungen kommen. Entscheidungsabläufe, wie sie die Ampel-Mehrheit bei Einführung der sechsten Gesamtschule gewählt hat, sind zukünftig mehr denn je nicht akzeptabel", kritisiert Post.

Das Fazit der Mönchengladbacher Landtagsabgeordneten fällt positiv aus: "Es war die CDU in NRW, die auf ihrem Siegener Parteitag im März dieses Jahres den Schulkonsens gefordert und die Weichen für den Schulkonsens gestellt hat. Wir erhalten ein maßgeschneidertes, vielfältiges Schulsystem, das maßgeschneiderte Lösungen für den ländlichen und auch für den städtischen Raum liefert".

file icon Eckpunkte des Schulkonsenses

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