Drogenpolitik: Justizminister handelt gesundheits- wie sozialpolitisch unverantwortlich
Zu der Ankündigung des SPD-Justizministers Thomas Kutschaty, in Nordrhein-Westfalen künftig größere Mengen Drogen für den Eigenbedarf zu erlauben, erklären der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Norbert Post, und der rechtspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Harald Giebels:
Erst am Wochenende fordert die Gesundheitsministerin eine Verschärfung beim Nichtraucherschutz. Zwei Tage später verkündet der Justizminister eine Lockerung in der Drogenpolitik. Das passt nicht zusammen!
Wie bereits in der Energiepolitik scheint die SPD vor dem kleinen Koalitionspartner und seiner liberalen Drogenpolitik einzuknicken. Oder ist Kustchatys Vorstoß als Zugeständnis an die potentiellen Mehrheitsbeschaffer von der Linkspartei zu verstehen, die in ihrem Wahlprogramm die 'Entkriminalisierung von weichen Drogen' fordern?"


