„Bei der Bekämpfung von Kinderarmut sind wir auf dem richtigen Weg“

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Die Kinderarmut ist in den vergangenen Jahren ein wachsendes Problem in der Deutschen Gesellschaft geworden. Die Anzahl der Kinder, die auf Grund der wirtschaftlichen Lage ihrer Eltern sozial benachteiligt aufwachsen, steigt – und das auch in Mönchengladbach. Ein positives Signal sind da die neuesten Ergebnisse des „Runden Tisch – Hilfe für Kinder in Not“, die nun in Düsseldorf vorgestellt wurden.  Sie zeigen: Die bereits eingeleiteten Maßnahmen – etwa der Ausbau der Ganztagseinrichtungen, die Sprachförderung, der Landesfonds „Kein Kind ohne Mahlzeit“ und vor allem die Einrichtung des Runden Tisches – haben für eine positive Entwicklung gesorgt. „Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagte der Mönchengladbacher Landtagsabgeordnete Norbert Post. Deshalb habe die Landesregierung die dauerhafte Fortführung des Projektes beschlossen. „Armutsbekämpfung ist eine zentrale Aufgabe, der sich die Landesregierung aktiv stellt. Wir werden nicht nachlassen, für Chancengerechtigkeit zu sorgen“, betonte der sozialpolitische Sprecher der Landes-CDU.

Kinderarmut – das bezieht sich für Norbert Post nicht nur auf die materielle Versorgung. „Wir sprechen hier auch von körperlichen und gesundheitlichen Entwicklungschancen, die soziale Einbindung und die Teilnahme am kulturellen Leben, die bei Kindern, die in Armut leben, eingeschränkt sind.“ Mit dem Runden Tisch hat die Landesregierung deshalb gemeinsam mit allen Akteuren und beteiligten Institutionen ein breites gesellschaftliches Bündnis eingeleitet, um benachteiligten Kindern helfen zu können. Denn die Bekämpfung der Kinderarmut ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. „Wir sind alle miteinander gefordert, Lösungen zu finden.“

Die Maßnahmen, die die Landesregierung in den vergangenen Jahren ergriffen hat, zeigen Wirkung. Das Ganztagsangebot an Schulen und die U-3-Betreuung wurden und werden ausgebaut, um mehr Bildungsförderung und Chancengerechtigkeit sowie eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erreichen. Den Landesfonds „Kein Kind ohne Mahlzeit“ nehmen aktuell rund 82.000 Kinder in Anspruch – in Mönchengladbach waren es im vergangenen Schuljahr 500 Kinder. „Ein weiterer Erfolg in diese Richtung ist das Urteil zu den HartzIV-Regelsätzen. Kinder brauchen einen Regelsatz, der sich ihrer Lebenswirklichkeit anpasst“, sagte Post.

Die Landesregierung hat den „Runden Tisch – Hilfe für Kinder in Not“ im Jahr 2008 ins Leben gerufen. Seine Ziele sind unter anderem eine Verbesserung der Bildungschancen unabhängig von der sozialen Herkunft, die Stärkung gesundheitlicher Prävention, eine Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Bekämpfung von Arbeitslosigkeit. „Mit diesem Runden Tisch wollen wir für Kinder, die in einkommensarmen Familien aufwachsen, neue Perspektiven schaffen“, sagte Post. „Wir sind auf dem richtigen Weg, dürfen aber in unserem Bemühen gegen Armut und soziale Ausgrenzung nicht nachlassen. Die Bekämpfung von Armut kann nur langfristig erfolgreich sein.“

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Ihr Norbert Post


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