Einigung zur Qualifizierung von Ergänzungskräften

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Perspektive für die berufliche Zukunft

Die in den Mönchengladbacher Kindertagesstätten tätigen Ergänzungskräfte haben jetzt eine Perspektive für ihre berufliche Zukunft. CDU-Oberbürgermeisterkandidat Norbert Post nach der Einigung zwischen Landesregierung, Spitzenverbänden der freien Wohlfahrtspflege, kommunalen Spitzenverbänden und Kirchen: „Diese Kräfte können jetzt zwei Jahre länger, nämlich bis zum 31. Juli 2013, mit ihrer Qualifizierung zur Erzieherin oder zum Erzieher beginnen. So können die Träger diese in der Regel bewährten Kräfte weiter in den Einrichtungen einsetzen und gleichzeitig auf das Ziel hinarbeiten, sie zu Fachkräften fortzubilden.“

Post weist in diesem Zusammenhang noch einmal auf das Kinderbildungsgesetz (KiBiz) hin, das mit Blick auf die frühkindliche Bildung dem Einsatz von Fachkräften einen hohen Stellenwert gibt. „Wir wollen das Beste für unsere Kinder und setzen auch bei der Erziehung auf Qualität. Deshalb ist es richtig, in den Kindertagesstätten und hier insbesondere bei der Erziehung der unter Dreijährigen Fachkräfte einzusetzen“, so der CDU-Politiker.

Die Träger geben den Ergänzungskräften grundsätzlich die Möglichkeit zur Weiterqualifizierung. Zur Verfügung stehen dafür zum Beispiel so genannte „Externenprüfungen“ oder die „verkürzte integrierte Ausbildung“. Für Ergänzungskräfte, die auf eine 15-jährige Berufserfahrung zurückblicken können, sind in besonders begründeten Einzelfällen Ausnahmeregelungen möglich.

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