Norbert Post zu Gast in der Gesamtschule Hardt

post-gs-hardtAuf den Zahn gefühlt

„Was haben Sie studiert? Mit wem würden Sie eine Koalition bilden? Wie werden Sie als Oberbürgermeister die Jugend in Mönchengladbach unterstützen?“ – rund eineinhalb Stunden fühlten Oberstufenschüler der Gesamtschule Hardt Norbert Post auf den Zahn. Der CDU-Oberbürgermeisterkandidat nahm sich viel Zeit, die Fragen ausführlich und leicht verständlich zu beantworten. Am Ende waren die Schüler von der Fragestunde begeistert.

„Ich fand ihn wesentlich sympathischer als den amtierenden Oberbürgermeister, der auch schon hier war. Er war authentischer und kam nicht so werbemäßig daher“, zog Philipp, 19 Jahre alt, Bilanz. Auch Jana (17), Rebekka (18) und Svenja (18) waren zufrieden: „Er hat es leicht verständlich rüber gebracht und die politischen Sachverhalte gut erklärt.“ Das Kompliment konnte der OB-Kandidat nur zurückgeben: „Die Schülerinnen und Schüler waren sehr interessiert. Man sollte nicht unterschätzen, wie stark Jugendliche an politischen Themen interessiert sind. Ich gehe gerne in die Schulen und suche den Dialog. Das ist das beste Mittel gegen Politikverdrossenheit.“

Neben Fragen zum Privatleben („Wieviel Kinder haben Sie? Welches Auto fahren Sie?“) und zur Kommunalpolitik („Wie stehen Sie zum Theater?“) sollte der Kandidat auch zur aktuellen Weltpolitik Stellung nehmen. Die Ereignisse im Iran wie auch das Thema „Arcandor und Opel“ wurden kurz angesprochen. Bei den kommunalpolitischen Themen ging Post mehr in die Tiefe. Der 58-Jährige unterstrich mehrmals, warum Ausbildung in der Kommunalpolitik ein zentrales Thema ist:  „Wir können aufgrund des demographischen Wandels auf keinen von euch verzichten. Wer gut ausgebildet ist, erhöht die Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Deswegen kann ich euch nur ermuntern, gut ausgebildet aus der Schule herauszugehen und eure Chancen zu nutzen.“

Überrascht zeigten sich einige Schüler vom Arbeitspensum des Landtagsabgeordneten. „Eine 70- bis 75-Stunden-Woche ist nicht ungewöhnlich“, beantwortete der ehemalige didaktische Leiter der Gesamtschule Hardt die Frage, was er denn in der Freizeit so mache. „Demnach bleibt nicht mehr viel Zeit übrig.“ Auf die Frage, warum er denn Oberbürgermeister werden wolle, präsentiert sich Post als Lokalpatriot: „Weil ich seit 35 Jahren Kommunalpolitik mache und mich meiner Heimatstadt eng verbunden fühle. Für jeden Kommunalpolitiker ist es doch das Größte, wenn er Oberbürgermeister seiner Heimatstadt werden darf.“

Als am Ende der Fragestunde die Frage auftaucht, was er denn von Solarfeldern in der Sahara halte, ist der Naturwissenschaftler Norbert Post voll in seinem Element. „Jetzt gibt es noch ein bisschen Physikunterricht obendrauf“, lächelt Norbert Post und erklärt so ganz nebenbei die technischen Abläufe der Energiegewinnung. „Ja, er kann das gut rüberbringen“, ist Philipp vom Exkurs beeindruckt. Der 19-Jährige hat sich den 30. August fest im Terminkalender eingetragen: „Ich werde ganz sicher wählen gehen!“

 

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Ihr Norbert Post


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